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Allergiker Teppiche
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Teppich für Allergiker: Textilbodenbelag reduziert Feinstaubbelastung
Menschen, die beispielsweise von einer Hausstaubmilbenallergie geplagt sind, kennen die unliebsame Erscheinung: Obwohl die Wohnung pikobello sauber erscheint, kribbelt es ständig in der Nase. Auch Asthmatiker sind von diesem Phänomen betroffen. Was viele nicht vermuten: Ein Teppich für Allergiker weist in der Regel eine niedrigere Feinstaubbelastung auf als ein herkömmlicher, glatter Bodenbelag (z.B. Fliese). Verschiedene Untersuchungen, so beispielsweise durch den DeutschenAllergie- und Asthmabund (DAAB) e.V., haben dies mittlerweile mit Nachdruck bestätigt.
Der Clou: Ein Teppich für Allergiker weist eine besonders hohe Staubbindekapazität auf und sorgt dafür, dass der Staub - der in jedem noch so ordentlich geführten Haushalt unausweichlich anfällt - nicht so leicht hochgewirbelt wird wie bei einem teppichlosen Boden. Auch der allergieauslösende Milbenkot verbleibt in den Teppichfasern, statt durch die Luft in die Nähe des Allergikers zu gelangen. Durch ein regelmäßiges Saugen kann die Ablagerung im teppichselber schnell abgetragen und nahezu restlos entfernt werden.
Ein weiterer Vorteil: Ein gut gepflegter, hochwertig hergestellter Teppich stellt keinen besonderes wohligen Lebensraum für die Hausstaubmilbe dar. Um zu überleben benötigt diese nämlich Feuchtigkeit, Wärme und Nahrung. Keines dieser drei Elemente ist in einem regelmäßig gesaugten Teppich zu finden - entsprechend können Hausstaubmilben auch nicht im Teppich entstehen, sondern werden höchstens durch die Luft dorthin gewirbelt. Der tatsächliche Nährboden für die Allergieauslöser befindet sich beispielsweise auf dem Bett oder im Schrank.
Im Durchschnitt ist die Feinstaubkonzentration in Wohnräumen mit einem Glattboden fast doppelt so hoch wie in Räumen, die mit einem Teppich für Allergiker ausgestattet wurden. Häufig liegt die Feinstaubbelastung sogar über dem zulässigen Grenzwert von 50 µg pro Quadratmeter. Ein Teppich für Allergiker macht allerdings nur dann wirklich Sinn, wenn er auch einer entsprechenden Routinepflege unterzogen wird. Hierzu reicht bereits die ganz normale Behandlung mit einem Bürsten-Staubsauger. Während und etwa 10-20 Minuten nach der Saugarbeit sollte der jeweilige Raum möglichst gut durchgelüftet werden.

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