Abnutzung - Auslegware - Glossar

Auslegware
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z
"Auslegware" ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für einen textilen Bodenbelag, der einen Raum in seiner gesamten Bodenfläche bedeckt. Konkret bezieht sich die Bezeichnung auf einen fest fixierten Teppichboden und wohlgemerkt nicht auf einen losen Teppich, den man beispielsweise in den privaten Wohnräumen primär zu Dekorationszwecken aufs Parkett oder die Fliesen legt.
Die Herstellung von Auslegware geht heuteauf eine unterschiedliche Art und Weise vonstatten, so unter anderem durch beflocken, Nadeln, Weben oder Wirken. Dabei kommen die unterschiedlichsten Materialien zum Einsatz, die sowohl von natürlicher als auch synthetischer Herkunft sein können. Die klassischen, natürlich-tierischen Teppichmaterialien sind Wolle, Seide und Harre. Daneben sind auch Kunstfasern wie Polyamid, Polyester, Polypropylen und Polyacryl populär.
Genauso wie jeder andere Bodenbelag wird Auslegeware entlang der Raumwand mit einer zwei bis sechs Zentimeter hohen Sockelleiste begrenzt. Diese besteht in der Regel aus Kunststoff, in die ein feienr Streifen des Teppichmaterials eingeklebt wird.
Übrigens: Geht man nach der verlegten Quadratmeter-Anzahl, ist Auslegware in Deutschland noch immer die unangefochtene Nummer 1 noch vor Parkett, Laminat und Fliesen.

Mein Konto |
Merkzettel (0)
Warenkorb (0)
Seite drucken